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KIKO steuert auf Hawaii zu

[06.09.2025]

Hurrikan KIKO hält doch länger durch, als es vor eini­gen Tagen noch aussah. Nun könnte er über den Hawaii-Inseln für Un­wetter sorgen. Zwei an­dere tropische Stürme haben sich auf­ge­löst.


Der ehemalige Hurrikan LORENA hatte sich schon gestern im Bereich der mexikanischen Halbinsel Kalifornien aufgelöst. An Land wurden Windgeschwindigkeiten von 30 bis 60 km/h registriert. Örtlich können es auch etwas mehr gewesen sein.


Im Westpazifik zog Tropensturm PEIPAH über die Ostküste Japans hinweg. Zum Glück erreichten die Windgeschwindigkeiten meist nur 60 bis 70 km/h. Kräftige Regenfälle sorgten aber nur vorübergehend für eine Abkühlung. Gestern zog der Sturm wieder auf das Meer hinaus und wandelte sich in ein Tiefdruckgebiet um.


Hurrikan KIKO existiert mittlerweile seit dem 31. August. Er zieht also schon seit einer Woche über den Ostpazifik. Laut den Prognosen sollte er zwar zu einem schwachen Hurrikan werden, sich dann aber auch bald wieder auflösen. Doch KIKO hielt länger durch und verstärkte sich zuletzt noch mehr.


Mit Windgeschwindigkeiten von 222 bis 259 km/h und einem zentralen Luftdruck von 946 hPa erreicht er bereits Kategorie 4 auf der Saffir-Simpson-Hurrikan-Skala. Leider ist er auch schon viel weiter nach Westen gezogen und befindet sich bereits südöstlich von Hawaii. Laut den aktuellen Vorhersagen könnte KIKO in 3 bis 4 Tagen die Gewässer der Inselgruppe erreichen. Als Tropensturm wird er wahrscheinlich dicht vor der nordöstlichen Küste vorbeiziehen.


Im Nordatlantik sind derzeit keine tropischen Stürme unterwegs. Doch Anfang der kommenden Woche könnte sich auf halbem Wege zwischen Afrika und den Antillen ein neuer Sturm bilden. Vermutlich zieht er über die kleinen Antillen hinweg in die Karibik.


Redaktion meteo.plus